Backen & Kochen / 17. Juli 2017

Raffiniert einfach: Hasselback-Kartoffeln

 

Hasselback-Kartoffeln, auch unter dem Namen „schwedische Fächerkartoffeln“ bekannt, wurden angeblich Mitte des 20. Jahrhunderts von einem schwedischen Koch namens Leif Elisson im Restaurant Hasselbacken in Stockholm erfunden. Die gefächerten, gefüllten Kartoffeln sind die perfekte Beilage zu Fisch oder Fleisch und in der Zubereitung sehr wandelbar. Wie sie zubereitet werden und ein paar kleine Inspirationen findet ihr hier.

Hasselback-Kartoffeln
Quelle: ricka_kinamoto/fotolia

Vorbereitung

Die Zubereitung der Hasselback-Kartoffel dauert nicht lange und ist recht unkompliziert. Was ihr in jedem Fall benötigt: ein scharfes Messer. Die Fächer sind ziemlich dünn und sollten deshalb sorgfältig zugeschnitten werden. Zum Schneiden legt ihr die einzelnen rohen Kartoffeln am besten zwischen zwei Kochlöffel. So verhindert ihr, dass ihr sie zu tief einschneidet. Ist die Kartoffel eingeschnitten, kann es ans Befüllen gehen. Zieht dafür die Fächer vorsichtig auseinander und füllt sie ganz nach Belieben mit euren Zutaten. Gut eignen sich übrigens festkochende Kartoffeln. Sie fallen nicht so schnell auseinander, wenn sie gar sind. Achtet darauf, dass ihr ungefähr gleich große Kartoffeln wählt. Je nach Größe bleiben sie 25-40 Minuten im Ofen.

Das passt zur Hasselback-Kartoffel

Ganz klassisch füllt ihr die Kartoffeln mit etwas Butter oder Pflanzenöl, Salz, Pfeffer und frischen Kräutern wie Rosmarin, Thymian oder Oregano. Würzig und deftig werden Kartoffeln mit Speck, Gruyère, Parmesan oder Ziegenkäse. Spinat, Mangold, Pesto oder Champignons peppen die Fächerkartoffel zusätzlich auf.

Die süße Komponente

Einen ganz neuen Dreh verleiht ihr der Fächerkartoffel, wenn ihr süße Komponenten dazu gebt. Hier eignen sich neben Cranberrys und Trockenfrüchten wie Aprikosen und Datteln auch frische Granatapfelkerne. Aufpimpen lassen sich die Hasselback-Kartoffeln zusätzlich mit Ahornsirup oder Agavendicksaft.

Hasselback mal anders

Als Basis funktionieren übrigens nicht nur Kartoffeln. Wer etwas Abwechslung in seinen Speiseplan bringen möchte, probiert es mal mit Süßkartoffeln, Kürbis oder Zucchini. Süß wird’s mit Äpfeln oder Birnen, Zimt, Zucker und süßen Streuseln.

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