Saisonal kochen / 10. August 2017

Stockbrot – Ein Lagerfeuerklassiker

 

Zelt, Gitarre und Proviant eingepackt und raus geht’s in die Natur – Camping mit der Familie oder den Freunden ist im Sommer das Größte. Dazu gehört auch ein gemütliches Lagerfeuer und natürlich Stockbrot.

Stockbrot
Quelle: Marina Lohrbach/fotolia

Mit klassischem Hefe- oder Quark-Öl-Teig weckt das Stockbrot sofort Kindheitserinnerungen. Ihr könnt das Basisrezept aber nach Belieben herzhaft oder süß variieren. Wir haben für euch zum Beispiel eine leckere italienische Version mit Parmaschinken, Rucola und Parmesan ausgesucht. Wenn übrigens gerade kein Lagerfeuer in Sichtweite ist, gelingt das Stockbrot natürlich auch auf dem Holzkohlegrill.  Ein paar Dinge gilt es aber zu beachten, damit der Lagerfeuerklassiker gelingt. Wir haben sie für euch zusammengefasst:

Drei Stockbrot-Tipps fürs Lagerfeuer:

1. Der Stock: Greift am besten zu Haselnuss-, Buchen- oder Weidenstöcken. Eibe und Holunder sollte man meiden, weil sie giftig sind. Bambus und Fichte brennen zu schnell an. Etwas mehr als einen Meter lang und fingerdick sollte der Stock sein, damit der Teig nicht herunterrutscht und ihr genug Abstand zur Feuerstelle habt. Spitzt das Ende des Stocks etwas an und entfernt die Rinde. Wer seinen Teig nicht über das pure Holz winden möchte, kann auch erst Alufolie um den Stock legen und dann den Teig herumwickeln.

2. Die Wickel-Technik: Wickelt den Teig wie eine Schlange um den Stock. So wird er schneller gar. Am Ende drückt man den Teig ein wenig zusammen, damit er beim Garen nicht vom Stock rutscht.

3. Das Garen: Über der offenen Flamme wird die Kruste zu schnell schwarz und innen ist das Brot noch roh. Dreht das Stockbrot daher lieber über der Glut des Feuers. Sobald das Brot goldgelb ist und sich leicht vom Stock schieben lässt, ist es gar.

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