Basics / 15. März 2017

Radieschen – farbenfrohe Frühlingsboten

 

Für die leichte Frühlingsküche sind Radieschen die perfekten Begleiter. Sie enthalten nahezu kein Fett und bestehen zu über 90 % aus Wasser. Dafür liefern sie aber jede Menge Vitamine und Mineralstoffe. Sie sind zwar das ganze Jahr über erhältlich, ihr volles Aroma entfalten sie jedoch besonders stark ab dem Frühjahr. Denn dann gibt es sie bis in den Oktober hinein frisch von heimischen Feldern.

Radieschen
Quelle: Melinda Nagy/fotolia

So schmecken Radieschen am besten

Geraspelt oder in Scheiben geschnitten – meist werden Radieschen roh im Salat oder ganz pur gegessen. Sie schmecken jedoch auch leicht gedünstet mit Kartoffeln und frischen Kräutern oder in Form eines würzigen Currys.
Euch sind die Radieschen zu scharf? Dann kann eine kleine Prise Salz helfen – das mildert die Schärfe.
Was viele nicht wissen: Die frischen, saftigen Blätter eignen sich hervorragend als Würzmittel für Salate oder Suppen.

Das enthalten Radieschen:

Vitamin C: Das Vitamin, auch Ascorbinsäure genannt, steckt vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln. Vitamin C hat viele Funktionen: Es unterstützt unser Immunsystem, mobilisiert die Abwehrkräfte und fördert die Eisenaufnahme. Zudem ist es bei der Bildung von Bindegewebe, der Stärkung von Knochen und Zähnen und der Entstehung einiger Hormone beteiligt.
Senföle: Sie verleihen Radieschen, Senf und Rettich ihre intensive Schärfe und können unsere Abwehrkräfte unterstützen und appetitanregend wirken.
Kalzium: Für das Wachstum und die Neubildung von Zähnen und Knochen ist Kalzium unabdingbar. Weitere gute Kalziumquellen sind beispielsweise Sesam, Mohn oder Rucola.
Kalium: Dieser Mineralstoff ist vorwiegend in Getreide, aber auch in Obst und Gemüse zu finden und reguliert unter anderem den Wasser- und den Säure-Basenhaushalt des Körpers. Weitere Lebensmittel mit hohem Kaliumgehalt sind Bananen, getrocknete Früchte oder in Soja.

Frische-Tipp:

Da Radieschen schnell austrocknen und an Geschmack verlieren, sollten sie möglichst frisch verzehrt werden. Wenn die Blätter entfernt und die Radieschen in ein feuchtes Tuch gewickelt werden, halten sie sich im Kühlschrank bis zu drei Tage.

Übrigens:

Das beliebte Gemüse, dessen Name vom Wort Radix (Wurzel) abgeleitet wird, kommt vermutlich aus Asien. Dort wurden Radieschen lange Zeit nur als Zierpflanzen angebaut.

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