Frisch gebloggt / 04. Mai 2017

Zu Tisch mit Madame Cuisine: Vollkornpizza mit grünem Spargel und Bärlauchpesto

 

Im Frühling fällt es mir schwer, mich auf ein einzelnes Saisongemüse zu beschränken. Nach den langen Wintermonaten füllen sich die Obst- und Gemüseregale mit frischer Ware aus der Region. Meine Lust auf Gemüse und Salate steigt ins Unermessliche, am liebsten würde ich sagen: „Einmal alles, bitte!“ Auf keinen Fall fehlen dürfen frische Erbsen, Frühlingszwiebeln, Kohlrabi, Radieschen, Blattsalate – und natürlich Spargel!

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Quelle: Madame Cuisine

Auf grünen Spargel kann ich nicht verzichten!

Der Spargel und ich haben etwas länger gebraucht, bis wir Freunde wurden. In meiner Kindheit gab es Spargel meist ganz klassisch: weißer Stangenspargel, neue Kartoffeln, Schinken und etwas Butter. Das war schon in Ordnung, hat mich aber auch nicht dazu veranlasst, in Jubelschreie auszubrechen.

Mittlerweile weiß ich zum Glück, dass sich Spargel in vielen köstlichen Variationen zubereiten lässt: im Risotto, in der Pasta, im Salat. Oder man serviert den Spargel auf einer knusprigen Vollkornpizza in Kombination mit Frühlingszwiebeln, Erbsen und Bärlauchpesto. Einfach nur lecker!

Zutaten für zwei Vollkornpizzas mit grünem Spargel und Bärlauchpesto

Für zwei runde Pizzen mit circa 20 Zentimeter Durchmesser benötigt ihr:

• 375 Gramm Vollkornweizenmehl
• 1 Beutel Trockenhefe
• 1 Esslöffel Zucker
• 1 Teelöffel Salz
• 250 Milliliter lauwarmes Wasser
• 2 Esslöffel Olivenöl

Für den Belag verwendet ihr:

• 6 Stangen grünen Spargel
• 6 Lauchzwiebeln
• 1 bis 2 Esslöffel Olivenöl
• 100 Gramm Erbsen
• 200 Gramm saure Sahne
• 125 Gramm Mozzarella
• Salz, Pfeffer und Chiliflocken

Das Bärlauchpesto zum Beträufeln könnt ihr fertig kaufen oder ihr püriert einfach frischen Bärlauch mit etwas Olivenöl, bis eine feine, sämige Konsistenz entsteht. Anschließend mit Salz abschmecken.

Zubereitung der Vollkornpizza mit Spargel

Zunächst kümmert ihr euch um den Teig.

1. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel miteinander vermengen.
2. Das lauwarme Wasser mit dem Olivenöl vermischen und zu den trockenen Zutaten gießen.
3. Alles erst mit den Knethaken des Handrührers, anschließend mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Gegebenenfalls noch ein wenig Mehl hinzufügen, falls der Teig zu klebrig ist.
4. Den Teig zu einer Kugel formen und in eine mit Olivenöl eingepinselte Schüssel geben.
5. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen.
Anschließend könnt ihr die Vollkornpizza mit Spargel und den weiteren Zutaten belegen und backen.
1. Den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal gut durchkneten. Anschließend halbieren und jede Hälfte mit dem Nudelholz zu einer runden Pizza mit etwa 20 bis 25 Zentimeter Durchmesser ausrollen. Eine Pizza auf das Backblech legen.
3. Die saure Sahne in einer Schüssel glatt rühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
4. Den Spargel putzen, der Länge nach halbieren und in rund 3 Zentimeter lange Stücke schneiden.
5. Lauchzwiebeln waschen, putzen und schräg in Ringe schneiden.
6. Erbsen in Salzwasser für zwei Minuten blanchieren, anschließend in Eiswasser abschrecken.
7. Ein bis zwei Esslöffel Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Spargel und Frühlingszwiebeln darin rundherum kurz anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Erbsen hinzufügen.
8. Jeden Pizza-Fladen mit saurer Sahne bestreichen und mit dem Gemüse belegen. Mozzarella grob zerzupfen und über der Pizza verteilen.
9. Pizza in der Mitte des vorgeheizten Ofens für 12 bis 15 Minuten backen.
10. Vor dem Servieren mit dem Bärlauchpesto beträufeln.

Lasst euch den grünen Frühling schmecken!
Eure Madame Cuisine

Über Madame Cuisine
Madame Cuisine (www.madamecuisine.de) ist ein
deutschsprachiger Food-Blog von Sonja Stötzel
aus München. Sonja ist Physiotherapeutin, Mutter
von zwei Kindern und Ehefrau. Bei ihren Rezepten
sind Sonja zwei Dinge wichtig: Es darf nicht zu
kompliziert sein – und man sollte sich bewusst machen,
was man isst und wo es herkommt.

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