Koch- und Backtrends / 10. Januar 2017

Meal Prep – Das steckt hinter dem Ernährungstrend

 

In den Trend-Küchen der Welt ist gerade etwas en vogue, das wir in ähnlicher Form schon von unseren Großmüttern kennen: das Vorkochen, das im englischen jetzt „Meal Prep“ genannt wird. Wir erklären, welche Vorteile der Food-Trend bietet und was ihr dabei beachten müsst.

Meal Prep
Quelle: StockPhotoPro / Fotolia

Meal Prep spart Zeit und Geld

Meal Prep ist praktisch: Es erspart uns Zeit, Geld und hilft uns, gesund und bewusst zu essen. Voraussetzung: Die vorbereiteten Mahlzeiten sind ausgewogen und bestehen aus frischen, nahrhaften Lebensmitteln. Ein guter Vorrat an Grundnahrungsmitteln wie Vollkornnudeln und Getreide sollte dafür immer im Haus sein. Beim Wocheneinkauf nehmt ihr größere Mengen Gemüse und je nach Vorliebe Fleisch oder Tofu mit. Weil ihr alles vorkocht, bleiben keine Reste übrig. Die Mahlzeiten füllt ihr portionsweise ab und bewahrt sie in Lunchboxen oder verschließbaren Gläsern im Eisfach und im Kühlschrank auf.

Gesundes, leckeres Essen ohne Stress

Wer sich einen genauen Plan macht, kann sein Essen am Wochenende für die Arbeitswoche im Voraus zubereiten. Natürlich können dabei verschiedene Mahlzeiten vorgekocht werden. So kommt Abwechslung auf den Speiseplan. Während leichter verderbliche Speisen besser für den Anfang der Woche infrage kommen, können haltbare Mahlzeiten bis zum Ende der Woche aufbewahrt werden. So müsst ihr in der Mittagspause nicht zu Fast Food oder fettigem Kantinenessen greifen. Das spart Geld!

Meal Prep funktioniert genauso gut für Frühstück und Abendessen. Fürs Frühstück bereitet ihr beispielsweise Quarkportionen mit Trockenobst, Haferflocken und Nüssen in Gläsern vor. Für das Meal-Prep-Abendessen lassen sich Gemüserationen vorbereiten, die ihr dann mit einem frisch gebratenem Stück Fleisch oder einem gedünstetem Fisch ergänzt.

Rezeptvorschlag: Ideal fürs Büro und unterwegs sind Salate im Glas.